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Exklusives Steuerberater-Interview: Dropshipping richtig versteuern

Lesezeit: 6 Minuten

Lieber Herr Marcus Ermers welche Mandate sind bei Ihnen typisch?
Können sich Dropshipping-Unternehmer bei Ihnen Hilfe einholen?

Ich betreue fast ausschließlich Unternehmer im E-Commerce-Bereich. Hierunter sind auch sehr viele, die im Bereich „Dropshipping“ angesiedelt sind.

Sie haben eine erstaunliche Expertise im Bereich Dropshipping/ Streckenversand, wie kam es dazu?
Ich habe neben meinem betriebswirtschaftlichen Studium auch ein Wirtschaftsinformatik-Studium absolviert. Insofern war mein Faible neben dem Steuerrecht auch die Informatik. Da es sich im Bereich E-Commerce sehr viel um Schnittstellenfragen „dreht“, war naheliegend, dass ich mich dieser Gruppe speziell widme. Zudem habe ich eine besondere Neigung für die Umsatzsteuer; ich bin auch Mitautor bei einem Praktikerkommentar aus dem HDS-Verlag. Und – da im E-Commerce sehr viele umsatzsteuerliche Besonderheiten zu beachten sind, habe ich dort einen Schwerpunkt gesetzt.

Welche rechtlichen Besonderheiten oder Fallstricke sehen Sie bei Dropshipping innerhalb von Europa?
Dropshipping heißt ja eigentlich: Kettengeschäft bzw. Reihengeschäft. Also – vereinfacht gesprochen – sobald der Endkunde das Produkt im Online-Shop bestellt und bezahlt hat, kauft der Dropshipper das Produkt bei dem Hersteller, beziehungsweise Großhändler und gibt als Empfänger den Endkunden an. Das größte Problem dadurch ist: Ich kann wenig Einfluss auf die Kundenzufriedenheit nehmen! Es ist irrelevant, wie gut und benutzerfreundlich der Online-Shop ist, wenn der Großhändler das Paket nicht rechtzeitig abschickt, der Versand zu lange dauert, das Produkt beschädigt ist oder die Sendung im schlimmsten Falle gar nicht erst ankommt.

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