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Wie war das noch gleich mit den Rechnungen? #Mehrwertsteuersenkung

Lesezeit: 4 Minuten

Wie war das noch gleich mit den Rechnungen?

Ab dem 1. Juli gilt eine niedrigere Mehrwertsteuer. Der reguläre Satz sinkt von 19 auf 16 Prozent, der Ermäßigte von 7 auf 5 Prozent. Das Ziel: Den Konsum zu stärken und der Konjunktur in der Corona-Pandemie neuen Schub zu geben. Was bringt die Mehrwertsteuersenkung in Deutschland? Wie lange gilt sie? Und muss jetzt jeder Preis neu ausgezeichnet werden? Die wichtigsten Fragen und Antworten klären wir in diesem Bericht.

Ja, du hast richtig gelesen. Bis Jahresende gilt ein ermäßigter Steuersatz. „Das Ziel ist, dass die Bürgerinnen und Bürger eine mögliche Kaufentscheidung jetzt treffen und sie nicht ins nächste oder übernächste Jahr schieben“, sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Der Gedanke ist verlockend und klingt auch schlüssig. Aus Sicht des E-Commerces womöglich auch „recht einfach“ umsetzbar. Für den stationären Handel mitnichten. Aber selbst E-Commerce-Händler wie Amazon konnten zum Stichtag nicht alle Erfordernisse erfüllen. Konkret geht aus einem Bericht vom Wortfilter.de folgendes hervor: „Ab heute gilt die zeitlich befristete Senkung der Umsatzsteuer in Deutschland. Stand heute berechnet Amazon in einigen wenigen Fällen die Umsatzsteuer falsch. Das führt zu Schäden bei den Händlern. Bisweilen fehlt auch jegliche Kommunikation des Plattformbetreibers an die betroffenen Händler. Vor allem Händler, die den marktplatzeigenen Umsatzsteuer-Berechnungsservice nutzen und die Verkäufe über das Einführungsdatum hatten, sollten aufpassen.“ Der vollständige Bericht kann von dir hier abgerufen werden: https://dropship.rocks/38u1Thf
Meiner persönlichen Meinung nach, ist das Ganze eine große ABM! Schlicht, eine Arbeits-Beschaffungs-Maßnahme. Es wird viele Ressourcen und Zeit kosten, um den Auszeichnungspflichten (lokal wie auch im Netz) nachzukommen. Zudem ist es eine Steilvorlage für unerwartete Fehler. Im Zweifel wird für Fehler der Fiskus dich belangen. Gewiss unschön! Nicht auszuschließen ist meiner Meinung auch, dass man die Senkung einige Monate länger beibehalten wird. Dann würden sich zumindest die Kosten etwas relativieren, die eine solche Umstellung mit sich bringt. Mein gegenwärtiges Feedback könnt ihr euch auf YouTube in diesem Video ansehen: https://dropship.rocks/38ui8er

Wenn wir schon beim Thema Rechnungsanpassung sind, so möchte ich die Gelegenheit nutzen, um auf ein weiteres Problem hinzuweisen. Aus Workshops ist mir bekannt, dass vielen angehenden Dropshippern der kaufmännische Aspekt fehlt. Auch wenn eine Ausbildung wie zum Dropshippping-Betriebswirt helfen kann einige Defizite zu schließen, so sind diese anfänglich auf jeden Fall vorhanden. Eine steuerliche Beratung ist daher absolut notwendig. Als DRM-Entwickler kooperieren wir hier mit Steuerberatern, welche auf Dropshipping spezialisiert sind. In der letzten Ausgabe hatten wir zudem ein umfangreiches Interview. Auch dort ging es um Rechnungslegung und Versteuerung, genauer gesagt die Umsatzsteuer. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle einige erweiternde Hinweise bieten. Wie beschrieben, empfiehlt es sich, wenn du dir die letzte Ausgabe besorgst, um ein vollständigeres Bild zu erhalten. Und auch losgelöst, ob du (z.B. im Rahmen des Dropshipping-Betriebswirts oder Elite-Dropshipping) das DRM nutzt oder nicht, musst du stets auf folgendes achten. Rechnungen welche von dir bzw. deinem Steuerbüro bereits verbucht wurden, dürfen gemäß GoBD keinesfalls mehr geändert werden. 

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