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Marktplätze / Plattformen

Google Shopping attackiert Marktplätze

Lesezeit: 2 Minuten

Google Shopping öffnet sich jetzt für alle Produkte – und attackiert somit Amazon und eBay! Bereits seit zwei Jahrzehnten betreibt Google die eigene Produkt-Suchmaschine, diese veränderte sich in dieser Zeit bereits mehrfach und erfand sich immer wieder neu. Der größte Wandel steht jedoch jetzt erst bevor: Nachdem sich die Suchmaschine in den vergangenen Jahren in eine attraktive Werbeplattform für explizit beworbene Produkte verwandelt hat, öffnet sich diese jetzt für alle Produkte im Web! Kostenlos für Webshops, attraktiv für Verbraucher – so möchte sich die Plattform als Shopping-Suchmaschine Nr. 1 positionieren.

Die Geschichte von Google Shopping

Die Produkt-Suchmaschine startete ursprünglich mit dem Namen Froogle und wurde in den darauf folgenden Jahrzehnten mehrfach umbenannt. Seit dem Jahr 2012 konnten lediglich Produkte gegen Bezahlung beworben werden – oben in den Google Suchanzeigen wurden diese für potenzielle Käufer dargestellt. Das änderte sich jetzt im April 2020 – denn ab sofort listet Google ALLE Produkte von ALLEN Online-Shops, ohne dass der entsprechende Online-Shop die Leistung explizit buchen oder bezahlen muss.

Erst im März hat Google ein Start-up zur Digitalisierung von Retail-Produkten aufgekauft, welches in Zukunft die anstehende Entwicklung unterstützen könnte. Das übergeordnete Ziel von Google Shopping ist nämlich, ALLE verfügbaren Produkte in Netz zu erfassen und zu listen, zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann vielleicht auch stationär erhältliche Produkte hinzukommen.

2017 hatte Google Shopping eine Milliardenstrafe einstecken müssen, denn die Organisation der Produkt-Suchmaschine wurde als unzulässig beurteilt. Danach nahm Google weitreichende Änderungen vor und ergänzte die Suchmaschine mit den innovativen Möglichkeiten. Die neuen, jetzt anstehenden Funktionen sind zunächst nur in den USA verfügbar, bald aber auch global.

Wie funktioniert es?

Zunächst wird sich die Google Shopping-Suchmaschine nicht selbst mit Daten versorgen. Das heißt, die Händler müssen ihre Produkte und Daten selbst in die riesige Google-Suchmaschine eintragen. Der potenzielle Käufer hat dann die Möglichkeit, Produkte über die Google-Websuche zu finden und zu vergleichen – eine bisher nicht dagewesene Innovation. Aus Nutzersicht erscheint die Plattform gleich, der Kunde sieht erst einmal nichts von der Veränderung – bis auf die Tatsache, dass der Produktkatalog stark wachsen wird.

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