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Was EU-Dropshipping von China-Dropshipping lernen kann!

Lesezeit: 6 Minuten

Jede Krise bietet auch immer eine Chance – so in der Vergangenheit zum Beispiel auch der SARS-Ausbruch im Jahr 2009. Vieles hat sich danach verändert und verbessert, das wird nach Abklingen der COVID-19 Krise vermutlich ebenfalls der Fall sein. Denn eine Krise macht den Menschen auch immer bewusst, was aktuell noch nicht optimal läuft oder welche Schwerpunkte in Zukunft wichtiger werden sollten. Auch jetzt spüren wir schon die Auswirkungen der Pandemie, vor allem auf den Einzelhandel und die Tourismus-Branche bezogen. Die Gesamtverkäufe gingen vor allem offline rapide zurück, einige Einzelhändler und Marken mussten Insolvenz anmelden. In China begann die Krise – dort wurde bereits im Februar und Januar der Lockdown ausgerufen, während in Europa noch nicht viel von COVID-19 zu spüren war. Die Straßen Chinas waren menschenleer, die Menschen durften ihre Häuser nur noch für wichtige Tätigkeiten verlassen. Während China die Wirtschaft und das reguläre Leben dann im März stückweise wieder hochfuhr, begann in Deutschland im März erst der „Shutdown“.

Durch die schnelle Reaktion und strikte Restriktionen waren die Chinesen entsprechend als Erstes bei der Erholung mit dabei. Die Infektionszahlen sanken nach zwei Monaten deutlich, die Wirtschaft wurde langsam wieder hochgefahren. Um eine etwaige Einschätzung treffen zu können, wie die Entwicklung hierzulande nach der Krise aussehen könnte, lohnt sich deshalb ein Blick nach Fernost. Wie sieht das Leben und die Wirtschaft dort jetzt aus? Was hat sich verändert und welche Trends sind aus der Pandemie heraus geboren worden? Und vor allem: Wie lassen sich diese Entwicklungen und Trends auch für das hiesige, DEIN Dropshipping Business nutzen? Das erfährst du jetzt! Wir haben die wichtigsten Schlüsseltrends im Folgenden für dich aufgelistet und sagen dir, wie die neue Normalität für dein EU-Dropshipping zukünftig aussehen könnte.

Die Schlüsseltrends aus China

1. Rückgang des Offline-Handels, Anstieg des Online-Handels


Aufgrund der Geschäftsschließungen ist der Offline-Handel natürlich deutlich zurückgegangen, aber die Angst vor Ansteckung bleibt auch nach den Öffnungen bestehen. Die Einzelhandelsumsätze verzeichneten daher einen deutlichen Rückgang und werden vermutlich auch weiterhin nicht mehr so stark sein wie bisher. Mindestens so lange die Pandemie besteht, aber auch darüber hinaus, greifen die Menschen lieber auf Online-Bestellungen zurück. Die chinesische E-Commerce-Branche verzeichnete deshalb einen Anstieg von 5,9 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr. Die chinesischen Online-Giganten wie Alibaba, Suning oder JD.com unternahmen alles, um die bestehende Performance aufrechtzuerhalten – mit Erfolg. Und auch in Europa wird dieser Trend vermutlich fortgesetzt. Denn viele Menschen überdenken jetzt das Shopping-Erlebnis in der Stadt und entscheiden sich für die bequeme Sicherheit von Online-Bestellungen.

2. Ein deutlicher Umsatzrückgang in der Mode
Die Umsatzzahlen der Modebranche gingen generell deutlich zurück. Der chinesische Modehändler Uniqlo verzeichnete zum Beispiel den umsatzschwächsten Monat in der Unternehmensgeschichte. Kein Wunder, denn die Menschen in China gingen weniger vor die Tür, entsprechend wurde auch weniger neue Kleidung benötigt. Auch Sportkleidung wurde in China kaum gekauft, denn alle Fitnessstudios hatten geschlossen. Die Menschen kamen kaum dazu, Sport zu treiben. Sportartikel-Hersteller wie Nike beobachteten deshalb einen deutlichen Umsatzrückgang.

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