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Das Comeback des Print-Mailings

Lesezeit: 3 Minuten

Über einen längeren Zeitraum hinweg war das Print-Mailing quasi tot – und gewinnt jetzt, im digitalen Zeitalter, plötzlich wieder an Bedeutung. Doch warum ist das so? Zunächst einmal sind viele Kunden und potenzielle Käufer genervt von herkömmlichen Werbe-E-Mails. Aufgrund der Vielzahl an Newslettern und Info-Mails werden diese häufig einfach übersehen oder sofort gelöscht. Hochwertiger Content ist heute angesagt, keine Massen-E-Mails oder 08/15-Briefe. Und auch die DSGVO-Reform hat bewirkt, dass Unternehmen wieder mehr auf klassisch gedruckte Mailings setzen. Die Empfänger schätzen die Haptik und die „Echtheit“, das Reale zum Anfassen bei gedruckten Mailings. Wichtig ist bei Print-Mailings allerdings, die Kunden zur richtigen Zeit auf ihrer Customer Journey zu erreichen. Denn nur dann erreicht das klassische, haptische Werbemittel ihre Wirkung.

Warum ein Print-Mailing?

Das Print-Mailing ist authentisch und wertig, es lässt sich im Gegensatz zu einfachen E-Mails nicht einfach wegklicken. Es ist real, der Kunde kann es anfassen, sammeln und an seinem Kühlschrank oder an die Pinnwand klemmen. Es kann durch besondere Bilder, Veredelungen oder Stanzungen verziert werden, anders als eine E-Mail. Und ein Print-Mailing ist nicht nur eindimensional einsetzbar – es kann perfekt mit anderen Kanälen verknüpft werden. Zum Beispiel mit einem Link zur Website oder einem QR-Code – dank dem Smartphone entstehen fließende Übergänge zu vielen weiteren Werbe-Möglichkeiten.

Das Print-Mailing kann dabei durchaus die Rolle eines Influencers einnehmen, denn es informiert den Kunden über ein neues Produkt oder über ein Thema, das ihn interessiert. Wichtig hierbei ist wie immer Klasse statt Masse. Das erste Mailing ist sozusagen wie das erste Gespräch mit jemanden – hier wird der Kunde zunächst kennengelernt. Wenn dann bekannt ist, welche Farben der Kunde mag, welche Produkte er gern kauft oder welche Interessen er hat, kann darauf aufgebaut werden. Auch zusätzliche Einkaufs- oder Rabattgutscheine sind eine tolle Möglichkeit, um mit dem Kunden im Dialog zu bleiben. Die Gutscheine stellen ein Call-to-Action dar, animieren den Kunden zu einer Antwort – zu einer Handlung, also zum Kauf. Das Print-Mailing sollte in jedem Falle authentisch und empathisch gestaltet sein und nicht überladen werden mit Informationen. Es sollte sich eben auf die wesentlichen, wichtigen Punkte beschränken.

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