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Amazon Manager packt aus!

Ich habe immer wieder erläutert, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um bei Amazon verkaufen zu können. Amazon bietet dir unbestritten viel Reichweite und einen verhältnismäßig leichten und schmerzfreien Markteintritt. Andererseits müssen aber auch sehr klare Spielregeln eingehalten werden. Mit diesem Bericht blicken wir bewusst ein Stück darüber hinaus. Ich konnte mich mit einem ehemaligen Amazon Manager unterhalten, der mir einige Tipps mitgegeben hat. Diese Tipps habe ich nochmals reflektiert und in dieser Story niedergeschrieben und durch eigene Gedanken ergänzt. Es dreht sich alles um die zentrale Frage, was genau macht Amazon eigentlich so erfolgreich. Wie kann ich diese Erfolgsprinzipen in mein eigenes Business übertragen?

Einer der ersten Ratschläge war der folgende: Vermeide Abhängigkeiten, wann immer dies möglich ist. Es geht darum, Absicherungen zu schaffen, wo immer es nötig ist, wie z.B. einen Notfallplan zu entwickeln für solche Abhängigkeiten! Wer mich schon ein bisschen länger kennt weiß, dass ich von einem Plan B nicht allzu viel halte. Aber wichtig zu verstehen ist, dass nicht der Plan B in allen Lebenslagen gemeint ist, sondern um Absicherungen bei Abhängigkeiten. Und das hat mich tatsächlich zu einem Nachdenken bewegt. Es geht nicht um den grundsätzlichen Plan B, es geht vielmehr um die Frage: Wovon sind wir abhängig?

Das fängt beim Offensichtlichsten möglicherweise an. Wenn ich auf Amazon verkaufe, bin ich abhängig von Amazon. Der Notfallplan infolgedessen wäre, dass ich auf anderen Marktplätzen wie eBay, meinem eigenen Online-Shop und so weiterverkaufe. Wenn du von irgendetwas abhängig bist, brauchen wir einen Notfallplan. Wir brauchen aber nicht grundsätzlich einen Plan B fürs Ganze (Business) Leben. Wir brauchen immer nur den situativen Notfallplan, in einer absoluten Abhängigkeit.

Wir sind keinesfalls immer und bei allem in Abhängigkeit. Wenn ich auf Amazon verkaufe, ausschließlich wie vielleicht die FBA-Kollegen, welche nicht Dropshipping betreiben, dann bin ich am Ende garantiert abhängig. Deswegen hinterfragen wir das alles bereits jetzt und hier. Falls ich möglicherweise in meinem Shop Traffic ausschließlich von Google oder ausschließlich von Facebook erhalte, mache ich mich dann abhängig von einem dieser Anbieter? Natürlich und darum benötigen wir für derartige Abhängigkeiten immer einen Plan B.

Es geht aber um mehr – Nicht nur, dass wir wissen, wenn ich von Google abhängig bin, kann ich auch zu Facebook gehen. Es muss sich die Frage gestellt werden, wer diesen Marketer Posten übernehmen wird. Habe ich einen Experten, der Facebook Ads kann? Wenn ich das jetzt schon habe, dann ist die Frage folgende: Habe ich jemanden, der mir auch Google Ads professionell umsetzten könnte? Wir sollten also stets daran denken Abhängigkeiten zu meiden. Das ist vermutlich ein bisschen tiefgreifender, wie man es auf den ersten Blick vermuten mag. Hast du die nötigen Experten zur Hand? Hier und jetzt? In diesem Magazine kommen einige geschätzte Kollegen zu Wort. Mache dir dessen Expertise zunutze, kontaktiere sie. Bitte sie um Rat, vermeide Abhängigkeiten so früh als möglich.

Mein nächster spannender Erkenntnisgewinn, war folgender: Die meisten planen drei Jahre in die Zukunft. Wenn ihr mit anderen Unternehmern sprecht, ist diese Standard-Planung sehr kurzfristig. Gerade Großkonzerne neigen dazu, in Quartalszahlen zu denken. Das heißt, man geht davon aus, dass möglichst kurzfristige positive Ergebnisse zu erzielen sind. Was in einigen Jahren ist, interessiert niemand. Amazon denkt nach meinem Dafürhalten zwischen 5 und 7 Jahres voraus. Im Schnitt gut doppelt so lange, als das im Durchschnitt getan wird.

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