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Gewährleistung abgeraucht?

Das Thema polarisierte weiter. So das ich euch folgenden Community-Kommentar von Cosmo nicht vorenthalten möchte. Meine Antwort zu diesem umfangreichen Gedanken gibt es im Anschluss natürlich ebenso:

„Fabian, was meinst du? Wenn ich jetzt einem Kunden etwas verkauft habe und ich der ursprüngliche Lieferant/Großhändler hat dicht gemacht und sagen wir, der Hersteller auch oder ist nicht greifbar, bietet keinerlei Support/Garantie an, sitzt auf den Fidjis und ihm ist alles egal. Nur als Beispiel. Dann hab ich doch bei all der Unmöglichkeit dem Kunden das Produkt 1:1 im Garantie-Fall oder Fall der Gewährleistung auszutauschen, die Möglichkeit dem Kunden den Sachverhalt einfach EHRLICH zu erklären zu sagen, dass der Hersteller oder Großhändler weg ist und ich kann ihm dann Lösungen anbieten: Eine Reparatur, sofern möglich, sofern er einwilligt – zack er hat es repariert (sollte das noch machbar sein) – natürlich dann auf meine Kosten, oder es lässt sich gar nicht mehr reparieren, er hat das Gerät jetzt sagen wir 5 Monate – kaputt – ist nicht selbst schuld daran, sondern es ist ein echter Material- oder Verarbeitungsfehler aufgetreten. Wenn nichts geht, kann ich ihm immer noch das Gerät zurücknehmen und muss es ihm halt zurückzahlen – ist jetzt natürlich ein herber Verlust – nur der Kunde, ist gut abgefertigt – alternativ kann ich ihm ein ähnliches Produkt anbieten, vielleicht sogar die neuere Version (z.B. wenn er sich vor 5 Monaten einen Laptop gekauft hat, der ihm jetzt eingegangen ist, was bei Laptops unüblich ist, aber gehen wir davon aus, es kann VON DIESEM ARTIKEL kein Ersatz/Tausch mehr geboten werden. Wenn ich ohnehin weitere dieser Geräte dropshippe, ja dann greif ich im Zweifel für den Kunden in meine „Werbe-Tasche“ und sende ihm (sofern er damit zufrieden ist) ein Ersatzgerät zu – hat er vielleicht sogar ein neueres Gerät – ist das neuere Gerät günstiger im Verkauf, ja dann leg ich ihm noch was drauf und wenn es ein Rabatt-Gutschein für -15, -20 Prozent (je nachdem wie sehr ich es mir leisten kann) auf einen nächsten Einkauf ist. Was hältst du von der Idee oder sollte man gar nicht so weit gehen? Ich sehe halt jeden Kunden, der bereit war bei mir für mehrere XY Euro einzukaufen als ein Asset, wenn ich da einmal etwas ihm bezahle (weil es im Fall dieses koreanischen Laptop-Herstellers einfach nicht anders möglich ist), dann schreib ich das als Werbekosten ab – tatsächlich WERBEKOSTEN (zumindest für mich selbst). Denn wenn der Kunde darauf eingeht und zufrieden ist – der hat dann sein neues ÄHNLICHES (vielleicht besseres Gerät), der hat dann einen -15 Prozent Gutschein – und wenn ich nur irgendwie zu meinen Laptops Zubehör für PCs mit dropshippe – der wird den sicher einlösen (und auf Zubehör hat man ohnehin im Regelfall mehr Gewinnspanne als auf andere Artikel) – der kommt wieder. Eigentlich legitim die Idee oder hab ich da irgendwo gerade einen Gedankenfehler gemacht? LG Cosmo“

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